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Paddeln – 2019

Anfang letzten Jahres bin ich mit dem Roten Teufel unterwegs

Kajak Red Devil
Red Devil beim umsetzen.

gewesen. Hier nochmals mein Dank an Dieter, der mir ohne große Worte sein Boot ausgeliehen hat. Dieter sei auch gedankt, dass ich jetzt ein eigenes Boot habe. Er hat mir zu meinem ersten Boot geholfen, indem er mir eines vermittelt hat….man könnte jetzt annehmen, dass er den Teufel wieder ganz für sich haben wollte.

Prijon Laguna - Lieselotte
Lieselotte – Prijon Laguna

Die Lieselotte ist mein erstes Boot, ein Prijon „Laguna“. Ein tolles Boot mit einem tollen Namen. Was habe ich mir den Kopf zerbrochen, wie ich denn mein Boot nennen könnte, wenn ich denn wirklich eines mal haben sollte. In allen möglichen und unmöglichen Sprachen habe ich gedanklich „herum“ experimentiert. Dabei habe ich Kollegen gebeten, die des Lateins mächtig sind, mir einige von mir „erdachte“ Namen zu übersetzen. Was für ein Aufwand. Und jetzt – Lieselotte. Klasse!

Mit Lieselotte bin ich einige male unterwegs gewesen. Es ist ein wendiges Boot, mit einem dem entsprechend „schlechten“ Geradeauslauf. Dafür hilft das Steuer, das es zu dem Boot gab, wenn ich Rhein aufwärts unterwegs bin. Es kann schon wahrhaftig nerven, wenn man das Boot im permanenten Kampf gegen Verwirbelungen, Kreuz- und Querströmungen auf Kurs halten möchte. Ganz anders im ruhigen Gewässern – da ist der Geradeauslauf in Ordnung. Was mich an diesem Boot begeistert ist das geringe Gewicht von nur 18kg. Dadurch ist die Handhabung so einfach und angenehm im Verhältnis zu einem HTP-Boot. Das einsetzen und auch ausheben vom Wasser ist so ein Kinderspiel. Zudem brauche ich kein Bootswagen und kann das Boot „Machomässig“ immer zum Wasser tragen. Sieht einfach cool aus 😉 .

Ich freue mich auf das neue Jahr, wenn es wieder mit Lieselotte auf’s Wasser geht und ich wieder einige Runden auf dem Altrhein oder Rhein drehen kann.

Paddeln am Wochenende

Das Wochenende ist vorbei und somit auch mein Paddelkurs. Am Sonntag war noch ein Tag Ausbildung auf’m Wasser und das war klasse! Bei wirklich tollem Wetter und ohne großem Aufwand wurden die Boote zu Wasser gelassen und los ging’s.

Dominic im Paddelboot
Start zum Paddeln auf dem Altrheinarm

Wir sind auf dem Altrheinarm bis zum Bellenkopf gefahren, um dort in der Strömung zu üben. Mich hat es dann beim queren erwischt…ich bin gekentert :-).

 

 

 

 

Querung der Strömung
Querung der Strömung – kurz vor dem Kentern

Das ist ein Erlebniss der besonderen Art. Schlimm ist es nicht gewesen, da das Wasser nicht allzu kalt war und ich mich danach in der Sonne trocknen ließ.
Kann jetzt gut sein, daß ich mich auf meine „alten“ Tage hin noch zu einem Paddler entpuppe. Allerdings nicht im Rennbereich…..

Paddelkurs am Rappenwörth

Endlich – nach all den Jahren der Überlegungen und des Zweifelns habe ich es gepackt; paddeln im Kurs lernen.

Für meine alten Freunde mag das etwas überraschend sein, komm ich doch eigentlich vom Rudern. Zwischen
Ruderer und Paddler gibt es Traditionsgemäß immer eine gesunde Rivalität….im Rennbereich. Was ich bis heute nie so richtig verstanden habe. Denn
Ruderboote sind schneller und eleganter auf’m Wasser….im Rennbereich. Somit ist für mich das Rudern an erster Stelle…im Rennbereich ;-).
Ganz anders verhällt es sich, wenn es um das Wasserwandern geht. Da ist der klare Favorit das Paddeln. Wie ich dazu komme solch eine Behauptung aufzustellen? Es geht hier nicht um den Rennbereich 😉 .
Es hatte mich schon immer gereizt, auf dem Altrhein durch die Auen zu fahren. Die Landschaft und somit die Natur von Wasser aus zu genießen und bewundern. Hierzu bedarf es keiner hohen Geschwindigkeit.